Samstag, 24. August 2024

Tante Margret

Papa (Heinz Bilstein), Mama (Margarete Bilstein), Oma Guste (Auguste Paschke), Opa Franz (Franz Paschke), Tante Margret (Margret Paschke, geb. Pelzer) . Vermutlich hat Onkel Gerhard (Gerhard Paschke) das Foro gemacht. Cousin Franz-Gerd noch nicht geboren? Datum des Fotos unbekannt.

           

 Heute, Samstag, den 24.August 2024 kamen wir, Anja und ich, von einem Kurztrip aus Frankreich zurück. Es war gewittrig, die Wetterdienste warnten vor starkem Unwetter. Etwa um 19:00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Kaum eingetroffen, noch dabei das Auto auszuräumen, schellte das Telefon. Carola, die Witwe meines verstorbenen Cousins Franz-Gerd meldete sich am anderen Ende. Normalerweise ruft sie nicht an, also musste ein wichtiger Anlass sein. Dem war auch so. Auf meine konkrete Frage hin, sagte sie, dass meine Tante Margret verstorben ist. Wie Carola berichtete ist sie am Mittwoch, den 21.08.2024 im Altenheim, in dem sie seit Jahren wohnte, friedlich eingeschlafen. Sie war, wie Carola sagte, in ihrem 94ten. Also war sie nun 93. Ein stolzes Alter.

Sie hat ihren Ehemann Gerhard um gut 19 Jahre überlebt. Den Sohn Franz-Gerd um 18 Jahre. Auch ihren späteren Lebensgefährten Hubert Scholz hat sie um 5 Jahre überlebt. Da ist jetzt noch Enkel Christopher und das Ur-Enkelchen. Tante Margret war die letzte der alten Garde, also meiner Elterngeneration.

Sie wird eingeäschert und später zu ihrem letzten Lebensgefährten Hubert Scholz im Urnenfeld auf dem Friedhof in Zons zur letzten Ruhe kommen. Das Grab von Gerhard und Franz-Gerd auf dem Friedhof in Nievenheim, wird nach Ablauf der Ruhezeit, also in spätestens 2 Jahren eingeebnet. Vor 18 Jahren war ich zum letzten Mal dort. Bei Franz-Gerds Beerdigung.

Mittwoch, 28. August 2019

Papa

*15.09.1927
+27.08.2019

es gäbe viel mehr zu schreiben als hier abgebildet werden könnte.

chapeau Papa.
es war mir eine ehre dich während deiner letzten tage und wochen bis zu deinem tode, am 27.08.2019 um 23:31 Uhr zu begleiten. und bis darüber hinaus.

unvergessen!

bleibt!!!

Donnerstag, 29. November 2018

Erwin

gelebt und gestorben
jetzt mit seiner Elsbeth wieder vereint
Erwin
*24.11.1924
+29.11.2018

Sommer 2010

Sommer 2010

Sommer 2010

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Tante Claire

wie manchmal in anderen Familiengeschichten auch, gibt es Tanten und Onkel die keinen tatsächlichen Verwandschaftsgrad haben, jedoch auf Grund von Familiengeschichte oder Zeit überhaupt, den Status einer Tante oder den eines Onkels erworben haben.
So war, oder vielmehr ist es auch mit Tante Claire.
Soweit die Erinnerungen der Familie zurück gehen, war sie die einzige Freundin meiner Oma Guste (Auguste).
Aus den Notizen die ich mir anlässlich eines langen Gespräches mit meiner Mutter gemacht habe:

Tante Claire Stoll, geb. Rindfleisch



Nachbarin und Freundin von Auguste von General




Wohnte in Berlin, später im bayerischen bei Schwester in Pflege und dort verstorben





Sie wohnte in Berlin Charlottenburg, dort war ich sie auch einmal besuchen, in Zeiten wo ich viel mit LKW in der Welt der Speditionen herum gekommen war. Damals in Zeiten der DDR und des Transit-Verkehrs von und nach Berlin.
Tante Claire kam häufiger zu uns zu Besuch, wobei häufiger vielleicht 5 bis 8 Mal in meinem Leben bis zum Auszug aus dem Elternhaus meint.
Meine Oma ist im Jahr 1978 an den Folgen eines Unfalls verstorben. Tante Claire irgendwann später, den Todeszeitpunkt weiss ich nicht. Aus den Erzählungen meiner Mutter habe ich entnehmen können, dass sie später in die Gegend von Würzburg verzogen ist, als es ihr altersbedingt schlechter ging.
Genaueres weiss ich nicht. Trotzdem Tante Claire, ich weiss noch über Dich. Demnach bist du unvergessen. Wenn ich mal ein Foto von Dir in den Familienfotoalben finde, füge ich es hier ein. Versprochen.

Sonntag, 30. August 2015

Ein Samstagmorgen im Januar (von Anja 24.01.2015)


Es ist noch nicht ganz hell, und es wartet auf den Schnee, der im Laufe des Vormittags kommen soll. Zuvor müssen wir noch losfahren und eine neue Autobatterie kaufen, weil die Batterie im Lada wohl am Ende ihrer Zeit angekommen ist. Das war gestern, da wollte ich nachmittags Anna vom Nachhilfeunterricht abholen und Peter stand am Zaun gegenüber und Nachbarin Christel erzählte, dass Nachbarin Oster nun tot sei. Ich stieg in den Lada, drehte den Zündschlüssel und es machte klackklackklack und die Batterie war leer. Ich holte Anna dann nicht mit dem Lada ab.
Jetzt ist der Morgen danach, ich hatte Anna mit dem Volvo abgeholt, war in der Stadtbibliothek gewesen, hatte ein Buch für sie ausgeliehen, das sie dringend lesen wollte und hatte zuvor bei der Buchhändlerin Bies ein Buch abgeholt, drei Bücher abgeholt, eins für mich, zwei für Veronika.
Das Buch für mich habe ich gerade fertig gelesen, am Küchentisch. Der Ofen brummt, ein Ton aus Wasserkesselrauschen und Holzknacken und Blech, das sich dehnt und knarzt. Und draußen bleibt es dunkel, weil die Nacht vorbei ist und der Tag sich für den Schnee rüstet mit trübem Licht und dichten Wolken.
Peter brummt auch, er liegt auf dem Sofa und schläft noch das Stück bis zum Batteriekaufen.
Anna kam gerade getappt, schaut ums Eck zum Küchentisch, streicht die Haare zurück und fragt, wo denn das Buch von gestern sei, im Rucksack ist es, Danke, verschwindet wieder im Hochbett, jetzt mit genug Leseseiten für einen ganzen verschneiten Tag und die halbe Nacht dazu.
Die Pferde müssen noch versorgt werden mit Heu im Stall. Vielleicht stehen sie morgen früh wieder so schön im Schneeglitzer wie vor ein paar Wochen einmal.
Merry Chrismas Kerze
Eine Kerze auf dem Tisch, die haben Nachbarin Britta mit Söhnchen Falk vor zwei Jahren als Christkindchen gebracht, seitdem lag sie in der Bestecklade. Weil sie nun einmal dort gelandet war, und weil in Goldfarbe „Merry Christmas“ aufgedruckt war, blieb sie dort bis Weihnachten, und an Weihnachten denkt natürlich keiner an eine schmale Kerze mit Goldaufdruck. In diesem Jahr gab es wieder eine Kerze, diesmal in allen Regenbogenfarben. Ich habe vor ein paar Tagen den goldfarbenen Kerzenhalter vom oberen Regalbrett geholt und die bunte Kerze zum Abendessen angezündet. Wir haben dann nicht mehr daran gedacht, und dann war es Morgen und die Kerze heruntergebrannt. So kam es dazu, dass nun die goldbedruckte Kerze am Küchentisch „Merry Christmas“ wünscht, während es draußen ein klein weniger dunkel aussieht. Vielleicht liegt das am Weihnachtsbaum. Er steht noch, aber ohne Schmuck. Statt ihn mit viel Rumpeln und Nadelverstreuen hinauszuzerren, haben wir eine Astschere daneben gestellt und verfüttern ihn zweigweise an den Küchenofen. So frisst nun der Januar den Weihnachtsbaum auf, und es prasselt im Ofen, wenn die Äste ins Feuer kommen. Mit jedem Ast wird es auch ein wenig heller.
Die Wettervorhersage beschert uns einen freien Tag, denn es ist Samstag, und wir würden uns nun rüsten für Annas Reitstunde in Ralingen. Anna würde frühstücken, ihre Reitsachen zusammensuchen, zur Weide fahren, um abzuäppeln. Peter würde frühstücken, zur Weide fahren, um den Pferdehänger ans Auto Bub zu hängen. Ich würde frühstücken, das Geschirr aufräumen, Wäsche in die Waschmaschine sortieren, Zeitung lesen vielleicht, vielleicht auch zur Weide gehen oder fahren. Gefrühstückt hätten wir zusammen, jeder schon mit seinem Ablauf im Kopf, und es würde hie und da rumpeln, wenn die drei Abläufe sich in die Quere kommen. Aber heute hat uns die Wettervorhersage frei gegeben, bei solchem Wetter zieht man keine Pferde durch die Gegend, bei solchem Wetter bleiben Mädchen oder Buben hübsch daheim in ihren Stuben. Oder wenn sie sie verlassen, dann um Holz zu holen, Pferde zu füttern oder schnell noch eine Autobatterie zu kaufen.
Es soll nämlich Schnee kommen.

Der Schnee ist da....


Gerade kommt Anna ums Eck und fragt „Soll ich ein paar Pfannenkuchen machen? Papa hat gestern nämlich Teig gemacht.“ und Peter fragt vom Sofa „Machst mir einen mit?“, und dann fragt Anna, ob heute denn kein Reiten ist, gell?, und Peter fragt, ob es denn schon schneit und Anna sagt, dass sie heute noch keinen Schnee gesehen hat und ich sage, dass kein Reiten ist und dass es noch nicht schneit und Peter sagt, dass Anna doch einfach mal eine Frage mit Ja oder mit Nein beantworten soll, und gleich gibt es Frühstück. Mit Pfannenkuchen.

Sonntag, 22. Dezember 2013

weihnachtsvierteiler...

auch in diesem jahr gab es wieder einen weihnachtsvierteiler.
don quijote von der mancha.
die version aus dem jahre 1965 mit josef meinrad.

jedes jahr vom ersten advent an.
jede woche eine folge.
dazwischen warten um dann nach einer woche zu schauen wie es weiter geht.

Donnerstag, 7. März 2013

am anderen Ufer...

... ist, wie ich hoffe, gestern am 06.März 2013, gegen 20 Uhr abends gut angekommen bei seiner Margarethe (oder wie er es aussprach "Margrethe", mein guter Onkel Karl-Heinz.
Ich habe dir viel zu verdanken. Vielen Dank! Und bitte, richte liebe Grüsse aus.


So eines, von Peugeot, war "die letzte Moffa"* die Onkel Karl-Heinz  fuhr. Allerdings mit Packtaschen und Fliegerlederkäppi, schließlich auf besonderen Wunsch der Grünen Jungs, mit Jet-Helm. "Moffa" hat er gesagt ;)
Klaus erzählte mir am Telefon, dass er zum Schluss immer nach Hause wollte. Das zu Hause, was nicht sein Haus das er gebaut und in dem er seit 60 und mehr Jahren gelebt hatte, war.
Jetzt ist er zu Hause.

Zu Onkel Karl-Heinz gibt es an folgenden Stellen noch mehr zu lesen: