das ultimative high-tech dingen in meinem haushalt war eine canon AP 150 typenrad-schreibmaschine mit einem seitenspeicher von 2000 zeichen. wie weit das schon vergangenheit ist, mag man daran erkennen, dass es im internet keine fotos von dem gerät mehr gibt. jedenfalls habe ich keines gefunden.
vor zwanzig jahren gab es schwarzen bildhintergrund und weisse schrift, mini bildschirme.
man machte im "volk" witze über computer und deren anwender. allerdings wurde denen, die mit computern was machten, ein gewisser respekt gezollt. witze wie respekt offenbar aus blosser unkenntnis heraus.
niemand hätte sich vorstellen mögen, dass personal computer mit einer gewaltigen rechenleistung, jemals annähernd flächendeckend in deutschen haushalten zu finden sein würden.
dann im jahre 1993 zog der erste computer in mein leben ein. das war die zeit in der auf dem pc-sektor ein intel-composter maximal 33megaherz an leistung bringen konnte und sowas kostete dann 4.000,-mark.
mein niegelnagelneuer amiga 600 mit bildschirm konnte schon 16 mhz, hatte ein diskettenlaufwerk und kostete 300,-mark.
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| so sah mein Amiga 600 auch aus, nur die Maus war moderner |
es folgte ein amiga 1200, bald mit speicherturbokarten getunt, 60mhz zum schluss und immer noch schneller als ein aktueller intel zu der zeit.
dann kam mein erstes handy.
anfangs fand man die typen mit den dingern ja wirklich bescheuert. schliesslich hatte man selbst so eines.
d2 mannesmann, nen siemens.
das ist nun schon 13 jahre her.
heute lese ich in der zeitung, dass das ende des pc-zeitalters naht.
ein gedanke der mich befremdet. fast sind mir die pc´s ans herz gewachsen. man kennt sie, zumindest glaubt man das.
jetzt kommt irgendwas völlig virtuelles: cloud-computing.
es ist also an der zeit von den blechkisten auf dem schreibtisch abschied zu nehmen und alles was in der generation I-pod, I-Pad, I-phone zu lernen ist zu lernen. wer weiss was mir dazu in den kommenden 20 jahren alles einfällt.
wenn ich den zug nicht verpassen will, dann muss ich aufspringen.
der einzige trost ist, dass weder zug, noch zugführer und schon garnicht die fahrgäste wissen, wohin die reise genau geht. es ist nur bekannt, endstation ist "zukunft".

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